10 Jahre Dampfen

10 Jahre Dampfen

TIP: Langer Artikel… – Tasse Kaffee & Dampfe holen und einfach vorlesen lassen 😁.

Nun ist es fast 10 Jahre her, das ich mit dem dampfen angefangen habe. Oder besser gesagt ich befinde mich in meinem zehnten Jahr. Zeit zurückzublicken auf einen spannenden Teil meines Lebens. Und da ich immer noch nicht an Kurzatmigkeit, Löchern in der Lunge oder prophezeitem Hirnfraß leide, wird der Beitrag etwas länger.😁😁.

 


Im 10. Jahr Dampfen 2010

Mein erster Kontakt mit der E-Zigarette war eine nächtliche TV-Werbung zwischen kuriosen schwarz gewandeten Damen, die mich aufforderten sie anzurufen (Warum?) und ältlichen Vertreterinnen gleichen Geschlechts, die mir am Telefon alles erdenklich Gute aus irgendwelchen Karten lesen wollten. Sozusagen zwischen Peitschenknall und Weihrauch erspähte ich eine Zigarette aus Metall, so schien es zumindest. Gesundheit und enorme Geldersparnis sollten mich erwarten. Rasch bestellt, sparen will man ja immer. Nun ja, das mit dem “billig” sollte wohl erst später anfangen denn das winzige Teilchen kostet mal eben 50 Tacken, kam dafür aber schon wenige Tage später bei mir an. Das “Wunderwerk” sah genau aus wie eine Pyro, wog nur mehr. Logisch. Hektisch die Bedienungsanleitungen gelesen, geladen, mit der mitgelieferten Kartusche bestückt und dran gezogen…

Damit war das Kapitel auch sofort wieder beendet, die 50 Euro landeten in kühnem Schwung im Batterieabfallbehälter des Supermarktes. Aber wie man so schön sagt, es hatte sich da was festgesetzt im Koppe. Kurz darauf landete die Ego (Joyetech) bei mir, dafür flogen dann die Pyros in die Tonne. So unspektakulär hatte es angefangen. Viel war ja auf dem deutschen Dampfermarkt auch noch nicht los. Ein paar Facebookgruppen gab es schon. Youtube war noch nicht das erste Mittel der Wahl, wenn man sich informieren wollte und auf der Straße wurde man noch wie ein Mondkalb angeschaut, wenn man an seiner Ego zog. Kollegen nervten reihenweise mit der Aufforderung: “Zieh mal!” begleitet von ehrfürchtigen Ausrufen wie: “Mann dit qualmt ja wie in echt!” Diese kindliche Freude der Beobachter sollte sich in den nächsten Jahren noch wandeln, aber dazu später. Noch war das “elektrische Rauchen” etwas Neues und ihm haftete auch noch etwas Geheimnisvolles an.


2011

2011 war definitiv das Jahr der Ego-T von Joyetech. Alle wollten sie, alle hatten sie und bis auf das Aussprechen des Firmennamens waren sich auch alle ziemlich einig (also über ihre Defizite). Ein Zustand, der in der Dampferblase danach wohl nie wieder erreicht werden sollte. Apropos, vielleicht hätte sich die Firma einfach mit Bindestrichen schreiben sollen, dann hätte man sich nicht mal um die Aussprache gestritten. JOY-E-TECH !

Langsam kam Bewegung in das was man heute “Dampferszene” nennt. Philgood hatte sein erstes Video hochgeladen, die ersten Dampfershops boten online auch mehr an als nur Ego Modelle. In aller Munde war in diesem Jahr der berühmt-berüchtigte ProVari  Akkuträger (von ProVape USA). Die Firma gibts heute leider auch nicht mehr. Mensch der hat am Feuertaster rot geleuchtet und hatte n ordentliches Display, auf dem man so interessante Sachen wie den Ohm-Wert des Verdampfers ablesen konnte, war Spitze in der Verarbeitung und nicht gerade billig. Er konnte mit 18490-iger oder 18650-iger Akkus betrieben werden. Ich glaube erstere gibts gar nicht mehr in E-Zigaretten. Die ersten Dampfertreffen fanden statt (Dresden, Marburg) und die Foren und Youtube-Kanäle wurden langsam immer größer. Nikotinbasen konnte man in nahezu allen vorstellbaren Konzentrationen kaufen. Dafür war der Aromenmarkt noch relativ übersichtlich. Fruchtig-Frisch und Tabak, ggf. Kaffee- oder Mokka-Aromen waren wohl am beliebtesten. Sogenannte Premiums im Sinne von sehr komplexen Mischungen gab es in der Form noch nicht. Das hat man sich halt selbst gemischt. Ich habe in dem Jahr eigentlich kaum irgendeinen Trend mitgemacht (außer ProVari) und mich hauptsächlich an dem festgehalten was ich hatte. Der HWV hatte mich noch nicht erwischt. Aber auch das sollte sich ändern. Zwischendurch habe ich hin und wieder eine (tatsächlich nur eine) Zigarette geraucht und immer wieder sehr schnell ausgemacht, weil ich den Geschmack gar nicht mehr ertragen konnte. Politik und Gesundheitspäpste ließen uns Dampfer weitestgehend in Ruhe und Big Pharma sah die paar “Wolkenmacher” auch noch nicht wirklich als ernstzunehmende Bedrohung für Ihre Pillchen, Sprays und Pflasterchen. Das änderte sich zum Jahresende schlagartig. Presse, TV und Radio überschütteten die Dampfer mit Negativmeldungen und Unwahrheiten. Das ließ schon ahnen das 2012 ein hartes Jahr werden würde…


2012

Die dpa und bedingt durch Copy & Paste auch andere schießen gleich am Anfang des Jahres aus allen Rohren auf die Dampfe. Viele Dampfer gehen in die Offensive und versuchen, zum Teil auch durchaus medial wirksam, auf die Verdrehungen und Unwahrheiten aufmerksam zu machen. Philgood gründet seine Aktion “Mut zur Wut” und die Medien, die sich angegriffen fühlen, reagieren in höchstem Maß unprofessionell und schüren dadurch den schwelenden Konflikt nur noch mehr. Besonders hervorgetan hatte sich damals die Deutsche Apotheker-Zeitung, indem sie eben jenen Philgood als Person angriff aber nur wenig gegen die Fakten, die er vorbrachte, ins Feld zu führen hatte. Dazu passend ein Zitat aus diesem Organ. Den ganzen Artikel gibt es hier. 

“Ein gewisser “Philgood” – mit seinem Namen soll wohl das Gefühl von “feel good” assoziiert werden – erklärt in einem dreiteiligen Video auf YouTube, wie man Nicotinlösungen zum Eigengebrauch produzieren kann. Sein Glaubensbekenntnis zur e‑Zigarette nennt er “Mut zur Wut”, denn es gebe eine Hetzjagd auf die Dampfer. Offensichtlich soll da eine neue Gruppe von Wutbürgern entstehen.”

“…aber auch dieses Beispiel zeigt, welche Gefahren solche “Sozialen Netzwerke” auch für die Volksgesundheit darstellen können. Das Netzwerk der Dampfer scheint nicht gerade klein zu sein.” (2012)

Nachdem NRW´s Gesundheitsministerin Barbara Steffens bereits am Ende des Jahres 2011 angekündigt hatte das nikotinhaltige Liquids als Arzneimittel gelten und daher einer Zulassung bedürfen, folgt die Bundesregierung dieser Linie in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Das Verbot gelte auch für den Internet-Handel. „Die betreffenden Produkte können, da der Versender mit dem Versand gegen das Arzneimittelgesetz (…) verstößt, sichergestellt und eingezogen werden“, heißt es in der Antwort. Unter den Dampfern bricht Panik aus. Sogenannte Bunker-Basen werden zum Verkaufsschlager. In mehreren Razzien werden in Schwelm  (NRW) und im Raum Hannover über 61500 Liquidfläschchen beschlagnahmt. Die Begründungen in diesem Zusammenhang stellen den Beginn der Märchen über die angeblich (bis dato 2020 nicht nachgewiesenen) schädlichen Wirkung von PG dar  auch die sogenannte Gateway Theorie wird zunehmend thematisiert.

Der inhalierte Dampf bestehe zu 90 Prozent aus Propylenglykol, das „akute Reizungen der oberen Atemwege und Augen“ auslösen könne sowie „Beeinträchtigungen der Atemfunktion.“ Und: „Nebenwirkungen wie Verengung der Atemwege konnten in einer Aktuellen Studie bei E-Zigarettenrauchern bereits nach fünf Minuten nachgewiesen werden.“ Außerdem sei die E-Zigarette vor allem für Jugendliche ein Einstiegsprodukt. (Quelle )

Die Razzien fanden letztlich ohne Rechtsgrundlage statt und der Ministerin wurde per Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes in Münster per einstweiliger Anordnung untersagt vor  E-Zigaretten zu warnen. E-Zigaretten und nikotinhaltige Kartuschen unterlägen weder dem Arzneimittel- noch dem Medizinproduktegesetz, befanden die Richter in einem unanfechtbaren Beschluss. Das DKFZ sprang der Ministerin bei in dem es verkündete: “Die E-Zigaretten sollten weder frei verkäuflich sein noch sollte es erlaubt sein, sie in Gaststätten oder am Arbeitsplatz zu benutzen.”  Womit klar war, aus welcher Richtung der Wind in Zukunft wehen sollte. Durch das Urteil wurde ebenfalls weitestgehend die Einschätzung der Bundesregierung kassiert, die in dem Maße eben nicht mehr tragbar war. Das bedeutete allerdings keine Entspannung der Situation, im Gegenteil das DKFZ und andere “Mitstreiter” fühlten sich durch diesen Dämpfer noch mehr gefordert der Dampfe alles mögliche in die Schuhe zu schieben.

Zugegeben zu dieser Zeit hatte ich mich aktiv noch gar nicht mit derartigen Themen befasst. Ich habe einiges an Basen gebunkert und fühlte mich damit auf der sicheren Seite. Also der “stille” Konsument. Natürlich änderte sich das, aber das lag noch in weitem Felde… Außerdem fühlte ich mich, genau wie viele andere Dampfer, nach dem Urteil des OVG bestätigt, dass es ja wohl so schlimm nicht werden konnte. Die Panikwelle flachte im Laufe des Jahres ab. Viel spannender fand ich die ersten wirklich funktionierenden Selbstwickler am Markt. Der HWV hatte mich mittlerweile auch im Griff und trieb mich dazu einen Youtube Kanal zu eröffnen, in dem ich mehr schlecht als Recht meine neuen Sachen vorstellte und bewertete. Damals war da wie gesagt noch nicht so viel los und 1000 Abos waren Ruck-Zuck erreicht. Nach 6 Monaten stellte ich das Experiment ein. Das geschrieben Wort hatte mir wohl damals schon mehr bedeutet. Außerdem fehlte es an neuem Material. Es war zu der Zeit üblich, dass es in schneller Folge verschiedenen Versionen von Verdampfern gab, also V1,V2,V3 etc., aber die unterschieden sich zumeist nur im Namen. Also nicht “Dranbleiben, Spannend!” sondern eher wie Peter Lustig “Abschalten!” 😜


2013

Die Ausarbeitung der neuen Tabakproduktrichtlinie der EU, an der schon seit einiger Zeit gearbeitet wurde, rückte in den Fokus der Dampfergemeinde. Nicht ganz unschuldig, wenn auch wohl unbeabsichtigt, förderte das DKFZ unter PöLa mit einem Statement zum Entwurf der Richtlinie das Interesse der Dampfer am Thema. Natürlich hatten viele dieses Problem schon länger auf dem Schirm. Aber die hanebüchenen Aussagen der Wissenschaftler aus Heidelberg gaben den entscheidenden Anstoß zu einer breiten Informationskampagne unter den Dampfern. Etwas was in der Folge dem DKFZ und Anhängern noch einiges an Kopfzerbrechen bereitete. Zumindest war es eines der Initial- Ereignisse die Dampfer in der Zukunft zu Astro-Turfs, Bots oder Mitgliedern von “Bezahlkommandos” machte. Der HWV ließ mich auch in diesem Jahr nicht los. Eindeutige Favoriten waren 2013 bei mir persönlich die Geräte von Innokin, da im Besonderen der iTaste 134, die Innokin Cool Fire und wegen seiner außergewöhnlichen Form die Innokin Cool Fire 2.

iTaste 134
Cool Fire 1
Cool Fire 2

Um beim DKFZ zu bleiben, gerade am Anfang des Jahres wurden zwei eher ältere Zitate von besagter Dr. Pötschke-Langer durch die Dampfer Community getrieben. Die stammten aus dem Jahr 2012 und fanden zeitnah nicht unbedingt Beachtung, weil sie im ersten Fall im Radio, im zweiten Fall bei einem regionalen TV-Sender ausgestrahlt wurden. Sie illustrierten aber recht eindrücklich das sich innerhalb dieser Stabsstelle etwas um 180 Grad gedreht haben musste. Es handelte sich hierbei um folgende Aussagen:

„Es wird [bei der e-Zigarette] kein Tabak verbrannt. Es ist in dem Dampf von e-Zigaretten weder Teer, Kohlenmonoxid oder auch zahlreiche andere Kanzerogene enthalten, die aus dem Rauch einer herkömmlichen Zigarette ja dieses hochgefährliche Giftgemisch machen.“(Pötschke-Langer Deutschlandradio Januar 2012)

„Die elektrische Zigarette, im Vergleich natürlich zu jeder normalen traditionellen Tabakzigarette, ist in der Tat viel viel weniger gefährlich, das können wir mit Sicherheit sagen.“ (Pötschke-Langer Telemed Rhein Neckar Fernsehen März 2012)

Diese Aussagen widersprachen aber den in diesem Jahr gerade zu explodierenden Aufkommen von “Schmähschriften” gegen die Dampfe (“Elektrische Zigaretten-ein unkontrollierbarer Versuch am Verbraucher” etc.) die aus der Ecke des DKFZ kamen. Später (2014) versuchte man sogar das Zitieren dieser Aussagen über den Umweg über das Markenrecht verbieten zu lassen, was aber nicht funktionierte. Und weil das Netz eben nichts vergisst, kann man sich das auch gern heute noch anschauen. Kurzum es war das Jahr des Schlagabtausches zwischen PöLa und der Dampfer Community im Schatten der am Horizont drohenden TPD.

Auch in diesem Jahr hielt die Watte verstärkt Einzug ins Dampferleben. Vielleicht habe nur ich das so wahrgenommen, aber ich stehe auf dem Standpunkt Watte als Medium für den Liquidtransport war eine “Erfindung” der User, nicht der Hersteller. Wo man heute nur noch Watte sieht, war früher Glasfaserschnur und die ersten Experimente das Material gegen ein anderes auszutauschen sah man in englisch- und deutschsprachigen Videos. Auch wenn mich da meine Erinnerung trügen sollte, sah man zumindest ab 2013 eindeutig mehr Männer, die in der Drogerie ein Paket Watte unter dem Arm hatten  😁. Gegen Ende des Jahres hatte ich meinen ersten Blog online gestellt, weil ich der Meinung war, es wäre an der Zeit auch mal was zu tun.


2014

Ende 2013 hatten sich die Teilnehmer des Trilogs auf eine endgültige Fassung der TPD2 zur Vorlage geeinigt. Im Januar stand die erste Abstimmung beim Committee on the Environment, Public Health and Food Safety (ENVI) zur Übersetzung und Weitergabe zur Abstimmung an. Nach Veröffentlichung der Trilog-Ergebnisse kochte die Stimmung unter den Dampfern hoch. Nachdem der Trilog Kompromiss selbst Abgeordnete des Parlaments dazu getrieben hatte im Vorfeld der Plenarabstimmung sogenannte Split Votes über die einzelnen Punkte zu beantragen um im schlimmsten Fall auf diesem Wege noch etwas ändern zu können, veröffentlichte Frau Dr. Sommer (MdEP) folgenden Text auf Facebook und bestätigte damit die vorherrschende Meinung das hier “gemauschelt” würde.

“Gestern Nachmittag hieß es dann, dass nun plötzlich am kommenden Montag in den Fraktionen darüber abgestimmt werden soll, in welcher Reihenfolge die Plenarabstimmung zur TPD erfolgen soll, also entweder zuerst die Splits und anschließend der Trilog-Kompromiss (wie üblich) oder umgekehrt. Dabei wissen natürlich alle Eingeweihten, dass bei umgekehrter Reihenfolge der Trilog-Kompromiss angenommen würde, wodurch die Splits nicht mehr zur Abstimmung kämen, denn viele Kollegen wollen mit den Splits zwar die Fehler im Kompromiss beseitigen (und gehen davon aus, dass Ministerrat und Kommission das akzeptieren würden), aber sie wollen nicht den Kompromiss als Ganzes ablehnen. Eine umgekehrte Abstimmungsreihenfolge wäre also sehr tricky.

…erscheinen die Vorgänge rund um dieses Dossier äußerst fragwürdig. Es wird gehoben und geschoben, eine falsche Rechtsgrundlage herangezogen, Verfahrensfehler wurden und werden hingenommen, wenn nicht gar bewusst eingesetzt, inhaltliche, technisch nicht umsetzbare und zu Rechtsunsicherheit führende Fehler ignoriert und wir Abgeordnete ausgetrickst. Das alles wird dominiert von der S&D-Parlamentsberichterstatterin McAvan, die nachgewiesenermaßen engste Kontakte zur Pharmaindustrie hat (welche von der TPD, insbesondere von Art. 18 zur e-Zigarette, enorm profitieren würde), von der GD SANCO und vom Ministerrat, der das EP benutzt, um Dinge durchzusetzen, die die Mitgliedsregierungen auf nationaler Ebene den Kopf kosten würden.”

Auf meinem Blog habe ich wie viele andere zu der Zeit eigentlich nur damit zu tun gehabt Falschmeldungen und Unwahrheiten zur Dampfe aus dem Weg zu räumen. Irgendwann war das alles soviel, das es schlicht nicht mehr zu schaffen war. Ein schwarzes Jahr für die Dampfer. Technisch ging es aber unvermindert weiter. Die erste Bluetooth Dampfe kam auf den Markt. Vollkommen überteuert hat sie trotzdem Abnehmer gefunden. Mich in diesem Fall allerdings nicht.

Die SMOK-iO

2015

Und durch war die TPD2. Noch 17 Monate bis zur Durchsetzung bzw. Umsetzung in nationales Recht. Ganz ehrlich, auch wenn man mich dafür steinigt, so dramatisch fand ich das gar nicht. Habe ich damals auch so in meinen Blog geschrieben. Nervig, ja nervig fand ich das. 10 ml Fläschchen… Aber der Rest? Maximal 20 mg/ml fand ich ausreichend, auch für Umsteiger. Die alten Hasen waren eh mit 6 oder weniger unterwegs. Die Begrenzung für fertig befüllte Pods auf 2 ml auch nichts Tragisches. Schlimmer war da der vorauseilende Gehorsam der Hersteller, selbst wenn sie tausende Kilometer  entfernt werkelten. Die haben die TPD2 nicht verstanden und das bis heute. Da wurden Mini-Verdampfer als “TPD-konform” beworben, weil sie 2ml Fassungsvermögen hatten. Es war die Geburtsstunde der unglaublich hässlichen “Bubble”-Tanks und -Gläser. Bähhh! (Sorry subjektive Meinung)

Was sich gar nicht änderte, war das Rauschen im Blätterwald. Die Ergebnisse der TPD2 waren, wenn auch einschneidend, nicht das, was die ANTZ von ihr erwartet haben. Es war eben kein VERBOT, kein verbannen in den Giftschrank. Also ging es denen nicht weit genug. Es folgte in logischer Konsequenz eine unglaubliche Medienschlacht zulasten dieser mittlerweile nachgewiesen wesentlich unschädlicheren Variante des Genusses. Man entblödete sich nicht einmal derartig plumpe Falschdarstellungen zu veröffentlichen das diese einem Zweitklässler mit durchschnittlicher Bildung aufgefallen wären. Gefühlt jeden Tag habe ich damals, genau wie etliche andere Mitblogger, Artikel gegen diesen hanebüchenen Mist veröffentlicht. Damals dachte ich noch Satire wäre ein geeignetes Mittel, um sich zur Wehr zu setzen. Eines meiner Märchen hatte es damals sogar ins Dampfermagazin geschafft. Wobei ich denke, der damalige Chefredakteur war da nicht ganz unschuldig daran 😎. Vielleicht hatten sie aber auch einfach nur noch einen weißen Fleck, den sie füllen mussten. Wer will, kann sich das hier noch einmal durchlesen .

Mitte des Jahres hatte ich noch eine Idee. Wie wäre es, wenn man mit vielen, also wirklich vielen Stimmen direkt an die Medien herantreten könnte, um seinen Unwillen darüber Ausdruck zu verleihen, das derartig viel verdreht dargestellt wurde. Der Idee folgte ein Konzept. Eine Unterschriftensammlung, digital natürlich, wenn gewünscht auch mit kurzem Kommentar, sollte als PDF von der Aktionsseite abrufbar sein und konnte dann an die entsprechenden Redakteure weitergeleitet werden. Also direkt dahin wo es brannte. Ohne Umwege, ohne bürokratisches Getue. Es folgte der Name (bitte keine Häme, davon hatte ich zu dem Zeitpunkt schon genug zu ertragen 😁, damals war im englischen Sprachraum auch durchaus, wenn auch nicht mehrheitlich, der Begriff Steamer gebräuchlich. Wobei Vapor sich endgültig durchsetzen sollte. Dummerweise habe ich mich für Steamer entschieden, weil mir SFFP besser gefallen hatte als VFFP.) Na egal der Name war jedenfalls gefunden “Steamers for fair Press”…

Mit viel Unterstützung von Bloggerkollegen wurde das ganze auch ordentlich beworben und fing langsam zu laufen an. Obwohl die Idee eine gute war, dabei bleibe ich bis heute, ist es mir nicht gelungen, ausreichend klarzumachen das dies eben keine Petition war. War es ja auch nicht. Aber die Dampfer waren so “müde” von dem ganzen Petitions-Wahnsinn, das Unterschrift gleich Petition war. Damit war das Projekt trotz mehr als 1000 Unterschriften letztlich zum Scheitern verurteilt. Als ich dann noch von “Aktivisten” der Dampferszene dafür getadelt wurde die Aktion im Vorfeld nicht vollumfänglich abgesprochen zu haben, habe ich den Sack zugemacht und mich fast 2 Jahre aus der Szene zurückgezogen.😛 Ja damals war ich eine Mimose, heut perlt sowas an mir ab…


2016

Anfang Februar – die nächste Panikwelle rollt durch “Dampfer-Deutschland”. Der BGH hätte angeblich “E-Zigaretten” mit Nikotin verboten. Zumindest ist es das was die sozialen Medien und einige Presseorgane aufgrund mieser Recherche aus einem dpa-Artikel kopiert haben. War natürlich nicht so. Aber weil sich nur wenige die Mühe machen Urteile auch zu lesen, geisterte diese Meldung wochenlang durch alle Facebookgruppen und Dampferforen. Die Händler wirds nicht geärgert haben, solange sie das Urteil selbst gelesen hatten. Der Umsatz in diesen Wochen muss fantastisch gewesen sein. Nach und nach sickert aber auch in die letzten Gruppen die richtige Ansicht des Urteils durch und die Lage beruhigt sich wieder einigermaßen.

Ebenfalls im Februar stand eine öffentliche Anhörung zur Umsetzung der europäischen Tabakprodukt-Richtlinie 2014/40/EU (18/7218 ) in deutsches Recht an. Bis zum 20. Mai 2016 waren die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, die Richtlinie umzusetzen. Endlich einmal KLARTEXT im hohen Hause, genutzt hat es leider wenig. In jedem Fall lohnt es sich, das ganze noch einmal anzusehen(ab Minute 47).

Frau Dr. Pötschke-Langer benutzt übrigens auch in diesem Video wieder einen statistischen Trick wie er heutzutage immer wieder und leider allzu oft angewendet wird. Speziell, wenn es um Fragen des Jugendschutzes und des Einstiegsverhaltens beim Dampfen geht. Es werden grundsätzlich Statistiken herangezogen in denen die jüngste Altersgruppe immer 16-19 Jahre alt ist. Richtig wäre eine Altersgruppe von xx – < 18 Jahre und eine  ab 18. Das würde die statistischen Ergebnisse mit ziemlicher Sicherheit in eine andere Richtung schieben. Denn immerhin umfasst das gebräuchliche Altersmuster einen nicht unerheblichen Anteil an Teilnehmern, die erstens durch ihr Alter selbstbestimmt sind und zweitens komplett aus der Frage des Jugendschutzes herausfallen.

meine alte e-Grip

Trotz allem politischen Hickhack (wie wir alle wissen kam die Umsetzung in nationales Recht und wir dampfen noch…) gab es aber auch Entwicklungen im technischen Bereich des Dampfermarktes die spannend und HWV-fördernd waren 😂. Persönlich fand ich die e-Grip von Joyetech interessant, tatsächlich steht sie noch immer in der Vitrine und ist manches Mal, wenn ich unterwegs bin, mit im Gepäck.

Sub-Ohm Dampfen war in der breiten Masse angekommen, was in den Jahren zuvor von philippinischen Einzelkämpfern praktiziert wurde, hielt nun für jeden spürbar Einzug in die deutsche Dampferszene. Und zwar in einem Maße das nicht nur ich mich fragte, ob die Hersteller nun den “Einsteigermarkt” komplett aus den Augen verloren hatten. “Neu-Youtuber” qualifizierten MTL-Dampfer als Backenhörnchen ab und erhoben DL zum einzig wahren Standard beim Dampfen. Wahnwitzige Ohm Werte und komplett sinnfreie Leistungen waren das A und O der Stunde. Natürlich hat sich auch das wieder gelegt, da ist es nicht anders als bei anderen “Hypes”, aber es hat gefühlt 2 Jahre gedauert bis sich der Markt wieder “einsteiger-freundlich” zeigte.

Die E-Zigaretten Reportage “A Billion Lives” feierte am 19.11.2016   Deutschland Premiere in Berlin. Eine Dokumentation, die erstmals einem breiten Publikum klarmachte, welche “Schattenmänner” im Hintergrund an der Verteufelung der E-Zigarette arbeiten. Es kamen viele Experten zu Wort, in jedem Fall auch heute noch sehenswert.

A Billion Lives der Trailer   

A Billion Lives auf i-Tunes

A Billion Lives auf Google Play


2017

Im Januar veröffentlichte P. Busardo (der ein oder andere kennt ihn vielleicht) sein Video zu Innokin, Siegelei etc. und rückte damit das Bild der “chinesischen “Hinterhof-Werkstätten” das noch in einigen deutschen Köpfen herumgeisterte, gerade. Er setzte damit seine Serie über chinesische Hersteller fort, die er im Jahr 2016 begonnen hatte. Die mediale Schlammschlacht um die Dampfe ging unvermindert weiter.

Nachdem das DKFZ (mal wieder) durch eine ihrer Mitarbeiterinnen in einem Interview haltlose Behauptungen aufstellte, sah sich Prof. Bernd Mayer genötigt einen offenen Brief ans DKFZ zu verfassen, um die Institution auf ihre Fehler aufmerksam zu machen. Wie der weitere Verlauf des Jahres zeigte, war das Institut wie immer vollkommen unbeeindruckt und publizierte fleißig weiter im Konjunktiv. Könnte, müsste, sollte (verdammt, warum hat es noch nicht?)…

In den USA taucht für die Dampfer ein wenig Hoffnung auf. Die im Vorjahr beschlossene “Deeming Rule” die das absolute AUS für das Dampfen in den Staaten bedeutet hätte, wird vom neuen FDA Chef Gottlieb gekippt (bzw. nach hinten verschoben).

Mitte des Jahres startet die IG-ED in Zusammenarbeit mit Prof. Mayer eine Umfrage die sich hauptsächlich mit Fragen des Umstiegs beschäftigt. Diese Umfrage ist auch heut noch präsent und es kann wohl immer noch daran teilgenommen werden. Bei bis dato ca. 3000 Teilnehmern wird recht eindrücklich abgebildet das die Äußerungen der ANTZ zum Thema Dual-User und angeblichen Abbruch der “Dampferkarriere” absolut nicht der Realität entsprechen. Man konnte und kann sich die bisherigen Ergebnisse anschauen. Es sei nur gesagt das die bisherigen Ergebnisse folgendes aussagen: 66,4 % aller Befragten gaben als Hauptgrund für den Umstieg die Beendigung ihrer Raucherkarriere an. 93,5 % der Teilnehmer bevorzugen fruchtige und Menthol-Aromen (scheint also nicht nur bei Kindern beliebt zu sein). 93,3 % sind reine Dampfer, nur 6,1 % sind Dual-User.

2017 – das Jahr der Pod-Systeme  und Nikotinsalze drängten auf den deutschen Markt (nach der Nikotinreduzierung später auch Juul) und waren irgendwann in aller Munde. Natürlich habe ich mir auch 2-3 Modelle geholt und ausprobiert. Trotz der in der Dampferblase von vornherein negativ eingestellten Meinung zu diesen Geräten, war ich relativ zufrieden, wie wahrscheinlich sehr viele der Nutzer die eben außerhalb der Blase unterwegs waren und sind und den weitaus größten Teil der Dampfer ausmachen.

 

noch vor der Juul bei mir die Bo

2018

Im Januar des Jahres überrascht Phillip Morris mit einer ganzseitigen Anzeige in mehreren großen Zeitungen die Welt: “Es gibt 7,6 Millionen Erwachsene in Großbritannien, die Raucher sind und das Beste, was Sie tun können, ist mit dem Rauchen aufzuhören.” Hört, hört. Natürlich haben die das nicht aus reiner Nächstenliebe gesagt. Ein Konzern muss Geld verdienen, sonst treten ihm die Aktionäre in den Hintern. Aber es ist ein überwältigendes Signal dafür, das sich in der Welt des Tabakkonsums etwas grundlegend geändert hat. Natürlich versucht PM durch diese Aussage auch seine hauseigene IQOS möglichst günstig zu platzieren. Trotzdem ist die offizielle “Abkehr” von der Zigarette, wenn auch nicht ganz freiwillig, ein Eingeständnis das gesünderen oder weniger schädlichen Alternativen die Zukunft gehört. Dramatisch ist, dass sogar Tabakkonzerne das kapieren, einige Ärzte aber immer noch nicht.

Der Begriff “Juulen” hält Einzug in den Sprachgebrauch. In den USA beginnt man eine “Epidemie” an juulenden Jugendlichen und Kindern zu konstruieren, die die Statistiken in Wirklichkeit nicht hergibt. Flugs importiert man diese Panikwelle bereits Mitte des Jahres auch nach Deutschland, obwohl es das Gerät inklusiver “entschärfter” Pods erst ab Ende Dezember im Handel geben wird. Die Auswirkungen dieser Propagandaschlacht werden 2019 erst deutlich zu erkennen sein.

Durch die maßlose harte Umsetzung der TPD hat es die/der/a Tschick in Österreich mittlerweile fast leichter als die Dampfe. Komplett bescheuert!

BAT übernimmt Highendsmoke.  Damit wurde dem letzten Dampfer klar, das Big Tobacco auf dem E-Zigarettenmarkt kräftig mitmischt.

Eine von Prof. Polosa veröffentlichte Studie legt nahe, das der Umstieg auf das Dampfen “einen Teil der durch Tabakrauchen verursachten Schäden bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, COPD) rückgängig machen könnte.” Diese Studie “rauscht” erwartungsgemäß bei deutschen Pneumologen (zumindest den immer und überall präsenten) ohne Eindruck zu hinterlassen durch. (Weil nicht sein kann was nicht sein darf.)

Der HWV kam in diesem Jahr vollständig zum Erliegen, einfach nichts Neues, spannendes mehr auf dem Markt (also für mich). Also nur Aromen und Zubehörkram. Was man eben so brauchte. Dafür spiele ich mit dem Gedanken wieder einen Blog aufzumachen…


2019

Um es gleich vorweg zu sagen EIN SCHWARZES JAHR für die Dampfer, weltweit! Um den Artikel nicht zu sprengen, ist es gar nicht möglich alles zu thematisieren. Es ist einfach zu viel passiert was dem dampfen nachhaltig geschadet hat. Nicht ganz unschuldig daran war die Presse gewesen, die viele der Informationen einfach nur wiedergekäut hat und sehr, sehr lange gebraucht hat bereits bekannte Erkenntnisse  endlich an den Mann zu bringen. Schuld ist natürlich auch der Verbraucher selbst, auch wenn er das nicht gern hören wird. Aber unsere “Schneller- Billiger – Reißerischer” Mentalität zwingt die Presse ja zum Teil durchaus dazu zu handeln wie sie eben handelt. Da sitzt so ein armes Würstchen in der Redaktion, schnell muss er sein, Aufmerksamkeit soll er bekommen und Klicks muss er generieren, das ist das Gebot der Stunde. Was macht er also? Eine “Knaller Überschrift”, den Rest von der dpa kopiert und ab dafür. Zeit für Recherche bleibt da nicht. Wie auch?  Die meisten Klicks kriegt der schnellste und Klicks sind Kohle. Moralisch ok ist das nicht, logisch. Aber Moral verdient leider auch kein Brot. Vielleicht auch mal die Zeit unser eigenes Konsumverhalten zu überdenken. Mein immer gleiches Mantra, was der Markt nicht will, verschwindet über kurz oder lang von selbst.


August 2019- es geht los. Dylan Nelson, ein Name wird zum Synonym.(Ich habe in der Zeit soviel geschrieben, das ich tatsächlich chronologisch auf meine eigenen Artikel verlinken kann, falls jemand sich noch mal in Erinnerung rufen will was passiert ist.)

18. August – Fake News


Relativ schnell wird klar was der Auslöser für die “mysteriösen” Lungenerkrankungen sein könnte. Bereits am 21. August verweise ich auf die obskure Firma Dank Vapes.

21. August – Dank Vapes oder die Geschichte hinter Dylan Nelson


Das CDC rätselt Wochen später immer noch über die Ursachen dieser mysteriösen Lungenerkrankung, lässt aber zumindest langsam die Möglichkeit illegaler Zusätze in gepanschten Liquids als Möglichkeit zu.

1.September 2019 – CDC-Statement


Scott Gotlieb Ex-Chef der FDA bezieht öffentlich Stellung zu den Erkrankungen und macht klar das nicht die E-Zigarette Verursacher ist. Naturgemäß kommt das noch nicht bei der Presse an.

5. September 2019 – Scott Gottlieb bezieht Stellung


Es ist endlich so weit. Die amerikanische Presse verweist auf die tatsächlich Schuldigen. Die Lage entspannt sich aber trotzdem noch nicht. Die offiziellen Stellen hadern noch mit den Erkenntnissen und wollen sich noch nicht festlegen. Es geistert noch zuviel “könnte-hätte.sollte” durch ihre Überlegungen. Mit anderen Worten die Argumente sind noch nicht stark genug um einen Wechsel in der Berichterstattung zu bewirken. Im deutschen Blätterwald rauscht es gewaltig, alle Dampfer scheinen offensichtlich Gift zu inhalieren und sind schon mehr tot als lebendig. In der Öffentlichkeit kommen die Fehlinformationen an. Man wird von wohlwollenden Mitbürgern des Öfteren darauf hingewiesen wie schlimm das doch sei, was man da tut. Raucher begegnen einem mit offener Häme (persönliche Erfahrung).

6. September 2019 – Washington Post


In Deutschland bleibt alles wie es war…

10. September – 2×3 macht 4 


Trump erklärt das Dampfen zur Chefsache. Entgegen der mittlerweile bekannten Ursachen der Erkrankungen sinniert der Twitter Präsident über Flavour Bans und den Schutz der Kinder und Jugendlichen. Nur haben die aber so gar nichts mit den Ursachen zu tun. Sollte einen wundern, tut es aber nicht. Dem Mann folgen zu können ist aber auch schwierig, damned…

12. September – Trumpageddon


 

Passend zum angekündigten Flavour Ban zaubert die amerikanische Presse gleich noch einen “Fall” aus dem Hut. Hergenreder, der Name taucht in den folgenden Tagen in so ziemlich jedem mittelmäßigen Artikel zum Dampfen auf. Auch in Deutschland wabern die traurigen Bilder eines jungen Mannes mit Schläuchen in allen Körperöffnungen durch den Blätterwald. Dumm nur das sie nicht dazu schreiben, warum er da liegt. Man ahnt es. DROGEN!

14. September 2019 – Hergenreder


In der amerikanischen Presse und im amerikanischen TV setzt sich langsam durch was und wer schuld an den Erkrankungen ist. Auch das CDC publiziert das mittlerweile sehr offen. In Deutschland? Fehlanzeige, immer noch die gleichen Märchen von der tödlichen E-Zigarette.

28. September – NBC


Das setzt sich bis zum Ende des Jahres fort. Die Ursachen sind bekannt und benannt. Langsam, wirklich sehr langsam kommen die Infos auch in Deutschland in der breiten Öffentlichkeit an. Der Schaden aber ist bereits angerichtet. Der Imageverlust der Dampfe schwer zu reparieren. Es gibt direkte Auswirkungen auf den Handel. Mehr verunsicherte Bürger weniger Umsatz. Dampfer und Verbände versuchen mit Informationen gegenzusteuern.

Ich bin fest davon überzeugt das dieses Jahr nicht wenige Dampfer wieder zurück zu den Glimmstengeln getrieben hat. Kommende Statistiken werden dieses wohl auch bestätigen. Und das alles aufgrund einiger Drogendealer, die den Hals nicht voll gekriegt haben. 2019 eine Steilvorlage für die ANTZ. Wie groß die Auswirkungen tatsächlich waren, wird wohl erst 2020 vollumfänglich abzusehen sein.


2020 wir werden sehen 😉

10 Jahre Dampfen