Joyetech Exceed Edge nach 2 Monaten Dauertest

4.6
(58)
 

Die Joyetech Exceed Edge. Warum ein etwas älteres Modell? Im Regelfall gehe ich mit meinen normalen und meinen Squonkerboxen nicht aus dem Haus, schon wegen der Dampfentwicklung. Draussen mag ich es etwas unauffälliger. Selbst nach etlichen Jahren dampfen switche ich eigentlich ohne Probleme zwischen MTL und DL hin und her. Ab und zu bevorzuge ich MTL und da eignen sich eben am besten Einsteigermodelle , besonders wenn sie unauffällig sein sollen.

 

 

 

Joyetech Exceed Edge Starterset

Copyright Joyetech

Technische Details:

 

Maße (inkl. Pod): 110 x 26.5 mm

Akkukapazität: 650 mAh

Akkutyp: 13450

Leistung: 1 – 25 Watt (geregelt)

Widerstand: 1.2 Ohm

Tankvolumen der Liquidpods: 2 ml

Ladestrom: 1.0 Ampere

maximal Ladezeit: ca. 45 min

Akku-Ladestandsanzeige (LED): durchgehend leuchtend: 60 – 100 %,

langsames Blinken: 30 – 59 %,

moderates Blinken: 10 – 29 %,

schnelles Blinken: 0 – 9 %

 

 

Beschreibung

Das Set wird von den verschiedenen Händlern gern als Pod System bezeichnet und verkauft, aber das ist es zum Glück nicht. Als Pod Systeme bezeichnet man üblicherweise Systeme die über einen bereits befüllten Tank (Pod) verfügen in denen ein nicht wechselbarer Coil verbaut ist. Genau das trifft auf die Exeed nicht zu. Die Verdampferköpfe können gewechselt werden und vermeiden so eine unnötige Menge an Müll und verlängern die Lebensdauer der wieder befüllbaren Tanks. Im Prinzip ist es also eine mehrfach nutzbare Cartridge (Tank mit Verdampfer und integriertem Mundstück).

In der Version 2.0 oder eigentlich “Exceed Edge Pod” ^^ ist allerdings die Exceed ein tatsächliches “Wegwerf”- System. Eine Entscheidung von Joyetech, die ich nicht nachvollziehen kann, allerdings lassen sich auch da die Pods nachfüllen. Ist der Verdampfer allerdings “fertig” ( ca. 4 Wochen) landet das ganze Teil (also der Pod) im Müll… Für mich ist die 2. Version eher ein Rückschritt.

Der Tank fasst leider nur 2 ml Liquid was schlicht und ergreifend zu wenig ist, man ist also ständig am Nachfüllen, gerade Umsteigern wird da gelegentlich ein “Dry Hit” (Verkokeln der Watte wegen fehlenden Liquid) nicht erspart bleiben. Dem erfahrenen Nutzer wird das eher nicht passieren. Ich verstehe diese auch extra beworbene TPD-Compliance eh nicht. Nach der Verordnung bezieht sich die 2 ml Regel auf bereits befüllt in den Handel gebrachte Pods, nicht auf leere Tanks. Er könnte also theoretisch größer sein. Anders ist ja nicht zu erklären das regelmäßig Tanks mit erheblich mehr Fassungsvermögen als 2 ml die Prüfungen bestehen und in den Handel kommen. Aber vielleicht kapieren die Hersteller das auch irgendwann einmal. (Oder ich falls ich falsch liege…)

Das wichtigste für Umsteiger

Das wird den Umsteiger aber wahrscheinlich eher erst mal gar nicht in dem Maße interessieren. Eher Haptik und Zugverhalten dürften hier essenziell sein. Und ja hier hat Joyetech alles richtig gemacht. Nichts zu regulieren, ein angenehm fester Zug und eine einfache Handhabung im Allgemeinen. Dazu liegt der Winzling auch noch gut in der Hand und wirkt auf Umsteiger erstmal nicht so abschreckend wie einige der “Monsterboxen” die zum Beispiel auf meinem Schreibtisch herumstehen. Aber lieber Umsteiger…. da kommst du auch noch hin. 🙂

Der Preis ist auch angemessen, besonders wenn man bedenkt das durch den mitgelieferten 2. Coil ca. 6-8 Wochen dampfen ohne weiteres Verbrauchsmaterial (außer Liquid) möglich sind und das für durchschnittlich 20 Euro. Top wie ich finde.

Der in manch anderen Reviews angesprochene angeblich unterdurchschnittliche Geschmack entspricht so nicht der Wahrheit. Natürlich kann ich einen “Fertigcoiler” aus diesem Preissegment nicht mit einem RDA jenseits der 50 Euro vergleichen. Was ich im übrigen generell nicht tue. Was ich allerdings immer teste, ist der Unterschied im Geschmack und natürlich ist der erheblich schwächer als eben in einem der angesprochenen RDA´s. Man sollte jedoch den Preis und vor allem den Kundenkreis im Auge behalten, den das Gerät ansprechen soll, nämlich den Umsteiger…

Ein Kritikpunkt wären in meinen Augen die Qualität der Fertigcoils, zumindest in den von mir getesteten Packungen gab es erhebliche Unterschiede in der Haltbarkeit trotz des immer gleichen Liquids im Testzeitraum. Trotzdem ergab sich eine durchschnittliche Haltbarkeit von ca. 3 Wochen pro Coil. Auf die ebenfalls angebotenen 0,5 Ohm Coils kann man getrost verzichten. Erstens reicht die Leistung der Exceed nicht aus, um dies adäquat zu befeuern, zweitens sind sie trotz entsprechender “Anpreisung” keinesfalls für DL (Direct Lung) zu gebrauchen. 

Trotzdem kann ich die Exeed Edge uneingeschränkt für Umsteiger empfehlen. Besonders da man sich einfach noch ein paar Tanks dazu kaufen kann und so immer verschiedene Geschmäcker “dabei hat” indem man einfach den Tank umsteckt.

 Joyetech Exceed Edge das Fazit

Umsteiger: uneigeschränkte Empfehlung

Semi-professionell: gut als Dampfe im Auto oder mal zwischendurch

Profi: evtl. Dampfe im Auto, noGo für Geschmacksfetischisten, ggf. zum unauffälligen Dampfen geeignet (Notdampfe sozusagen)

Bis die Tage 🙂

 

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One thought on “Joyetech Exceed Edge nach 2 Monaten Dauertest

  1. Über Kommentare würde ich mich freuen ???? .Für eigenen Erfahrungen mit der vorgestellten Hardware einfach die Slider in der Kommentarbox nutzen.

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