Werbeverbot für Kaffeetassen

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Vor wenigen Tagen erreichte folgende Pressemitteilung des “Bundesministeriums für allumfassenden Schutz der Bevölkerung”, kurz BFASCHBe, die Redaktion: “Werbeverbot für Kaffeetassen – beschlossene Sache !” Wir geben nachfolgend die wichtigsten Passagen der Pressemitteilung wieder.

Pressemitteilung Ausschnitte

  • Die Bundesregierung konnte sich entgegen des Widerstandes führender Koffeinologen darauf einigen auch die Kaffeetasse im allgemeinen in das Koffein-Werbeverbot einzubeziehen. In Zukunft wird es verboten sein in Kinos und auf Plakatwänden für besagte Koffeinbehälter zu werben.
  • Wie schon bei Kaffee, der Volksdroge Nr. 1, die nunmehr nur noch in 10 gr Tütchen als Einzeldosis im Handel vertrieben werden darf, gilt auch hier: der Warnhinweis auf die Schädlichkeit des Koffeins muß in Zukunft gut sichtbar auch auf allen Tassen angebracht sein.
  • Den Einwurf das man die Tasse ja auch zum trinken von Wasser, einer vollkommen nachgewiesenermaßen koffeinfreien Lösung, nutzen kann – wischte die Bundesministerin Kluckner mit den Worten vom Tisch: ” Der mit Absicht einladend gestaltete Henkel einer jeden Tasse animiere auch Kinder zur Benutzung derselben. Von dort aus sei der Schritt zum Koffeinmißbrauch nicht mehr weit….Wehret den Anfängen!”
  • Innerhalb des Bundesministeriums wurden weitere Anstrengungen öffentlich gemacht, die eine Ausdehnung des Werbeverbotes auch auf Untertassen, Kaffeefilter, ja sogar auf Kaffeesahne beinhalten. Allerdings wurde deren Ausarbeitung und die dazu nötige Grundlagenforschung zur Schädlichkeit von Kaffeesahne im besonderen, an das Deutsche Kaffeeschädlichkeits-Forschungszentrum, kurz DKSFZ, delegiert. Das Bundesministerium erwarte mit Spannung Ergebnisse aus Blaubeertal.

Werbeverbot wegen steigender Absatzzahlen?

  • Abschließend erklärte die Bundesministerin , das der in den letzten Jahren stetig ansteigende Verkauf von Kaffeetassen die Bundesregierung förmlich zu dieser Maßnahme gezwungen hat. Man müsse die Bevölkerung vor dem ansteigen des Koffeinmißbrauchs schützen. Im Zweifelsfall werden eben auch Behälter zur Benutzung koffeinhaltiger Lösung in die bestehenden Verbote einbezogen.
  • Auf die Frage eines anwesenden Journalisten wann denn mit dem Verbot von Cognacschwenkern zu rechnen sei, oder besser noch mit dem Warnhinweis auf allen alkoholischen Getränken,  entgegnete die Ministerin: “Es ist nicht unser Ziel die Bevölkerung zu bevormunden! In einer demokratischen Gesellschaft müsse man einem Erwachsenen zutrauen das er selbst entscheiden kann ob er Alkohol zu sich nehmen wolle oder nicht. Warnhinweise seien hier vollkommen unnötig!”
  • Das Bundesministerium reichte noch nach das vom Verbot oder dem aufbringen von Warnhinweisen auf Koffeinentwöhnungsprodukten abgesehen werde. Ziel sei es den “Koffein-mißbrauchenden” Bürger nicht von einer Therapie abzuhalten.

 

🙂 Bis die Tage

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