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Ex FDA Chef Scott Gottlieb bezieht Stellung zu mysteriösen Lungenerkrankungen

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Der Ex-Chef der mächtigen US-Arzneimittelbehörde FDA, Scott Gottlieb twitterte vor einigen Tagen seinen Standpunkt zur mysteriösen Lungenerkrankung in den USA. Leider finden solche Statements eher selten den Weg in die deutschen Medien, obwohl sie sehr aussagekräftig sind. Gottlieb veröffentlichte folgende 2 Tweets die unmittelbar seine Meinung widerspiegeln.

Die gesetzlichen Vorschriften für Vapes werden seit August 2017 von der FDA aktiv reguliert. Die FDA hat Tausende von Inspektionen bei Herstellern und Vape Stores durchgeführt, Herstellungsrichtlinien veröffentlicht, Produktentnahmen beantragt usw. . Diese Tragödien weisen auf [die Verwendung] illegaler Vape[produkte] und THC hin.

Die Gesundheitsbehörden könnten gezielt Importe [Bestellungen] tätigen und in internationalen Posteinrichtungen [Entnahmen] durchführen, um illegale und gefälschte Waren abzufangen und einige der gefährlichen Produkte zu beschaffen. Es gibt bereits veröffentlichte FDA-Listen bekannter gefährlicher Inhaltsstoffe, nach denen gesucht werden muss.

In diesen 2 Tweets wird deutlich das auch Scott Gottlieb nicht der Meinung ist, die mysteriösen Lungenerkrankungen würden in irgendeiner Beziehung zur E-Zigarette / Dampfe stehen. Er macht klar, dass es wie bereits von Dampferseite von Anfang an vermutet, hier eindeutig um illegale Beimischungen geht. Des Weiteren ruft er die Behörden direkt dazu auf “Jagd” auf die illegalen Produkte zu machen um sie anschließend untersuchen zu können.

Eine sehr klare Meinung, die, wenn hier in Deutschland veröffentlicht, die Diskussion sofort ad absurdum führen müsste…

Zwischenzeitlich wurden alle in Kalifornien aufgetretenen Fälle (21) mit illegalen Cannabis Produkten in Verbindung gebracht. Acht davon allein in Kings County. Nach Aussage von Nancy Gerking, stellvertretende Direktorin für öffentliche Gesundheit in Kings County, haben alle 8 betroffenen Patienten ihr Produkte in sogenannten “Pop Up” Shops erworben. Das sind zumeist illegale, kurzfristige bestehende Geschäfte in provisorischen Räumen. Dazu schreibt die Los Angeles Times:

Gefälschte Vape Pens und andere [gefälschte Produkte], die den Staat überschwemmen, werfen ebenfalls Sicherheitsprobleme auf: Wie alle Produkte, die außerhalb von zugelassenen Apotheken verkauft werden, werden gefälschte Artikel nicht auf Pestizide und andere Kontaminanten getestet, so dass einige … ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Obwohl damit eindeutig belegt ist wie und warum diese “Seuche” entstanden ist entblödet sich die Chefin der ALA (American Lung Association)  Erika Sward nicht ihrem Intimfeind Gottlieb folgendes auf den Weg mitzugeben:

Bei allem Respekt vor dem ehemaligen FDA-Kommissar Gottlieb ist es meines Erachtens noch zu früh, über die Ursache oder den Grund dafür zu spekulieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn die FDA die Überwachung dieser Produkte im Juli 2017 nicht verzögert hätte wären wir in einer ganz anderen Position als heute.

Leider wird auch genauso mit der Thematik in Deutschland verfahren, obwohl damit nun eindeutig belegt ist das es diese ominöse “Seuche” nicht gibt, wird diese förmlich, trotz aller Gegenbeweise, “herbeigebetet”. Gutes Beispiel dafür der gute Professor Loddenkemper, seines Zeichens Pneumologe und Schatzmeister im ABNR (Aktionsbündnis Nichtrauchen). Über dessen merkwürdiges Gebaren zum Thema habe ich bereits in einem früheren Artikel geschrieben.

 

Es bleibt abzuwarten wie die deutschen Medien mit den neuen Erkenntnissen umgehen werden….

 

🙂 Bis die Tage


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