Nicht nur schlechte Nachrichten

4.9
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Nicht nur schlechte Nachrichten für die „Dampfe“.

Im gestern stattgefundenen „1.  Karlsruher Präventionsgespräch „, organisiert vom städtischen Klinikum Karlsruhe und dem  Direktor der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie Karlsruhe, Prof. Dr. Martin Storck , war das zentrale Thema die Frage nach Nutzen und Risiken von E-Zigaretten und Tabakerhitzern als Hilfsmittel im Kampf gegen das Rauchen.

Zwar titelt das Klinikum auf seiner eigenen Seite :

Belastbare Studien fehlen noch.

Aber trotz dieser mittlerweile als Totschlagargument genutzten Aussage transportiert der Artikel als auch die stattgefundene Veranstaltung einen ganz anderen Inhalt. Das 1. Präventionsgespräch war hochkarätig besetzt und es bleibt zu hoffen, das die vermittelten Inhalte auch bei Hardlinern endlich ernst genommen werden. In dem Zusammenhang verweise ich gerne auf das letzte Video von Vape Scene Investigation , das deutlich aufzeigt, wie es momentan unter Vertretern der deutschen Ärzteschaft aussehen kann. (Bleibt zu hoffen, dass der im Video angesprochene Arzt die Aussagen seiner Kollegen ins Kalkül zieht. Seht euch das Video an, dann wisst ihr was ich meine.)

Im folgenden einiger der Aussagen die auf der Veranstaltung getätigt wurden:

Dr. Ute Mons DKFZ/Heidelberg:

Diese [Verdampfer] enthalten zwar deutlich weniger gefährliche Substanzen als Tabakzigaretten, sind aber bezüglich der Langzeitwirkungen auf die Gesundheit noch nicht ausreichend gut untersucht. Insgesamt besteht jedoch eine rund 90-prozentige Risikoreduktion in Bezug auf Toxizität und Krebs.


Dr. Elke Pieper vom BfR:

…das elektrische Ersatzprodukte bei bestimmungsgemäßem Gebrauch deutlich weniger schädlich sind als die klassischen Verfahren mit Tabakverbrennung. 

…das immer mehr Menschen synthetische Drogen durch die E-Zigarette konsumieren und viele gefährliche [illegale] Liquids zugemischtes Vitamin E (Tocopherol) und Cannabis enthalten. Dies hatten in den USA zu den Erkrankungen mit Todesfällen geführt.


Daniela Jamin vom Institut für Suchtforschung  Frankfurt:

besteht bis heute kein sicherer Nachweis, dass die E-Zigarette als Einstiegdroge für Jugendliche verwendet wird (sogenannte Gateway-Theorie).  Insgesamt ist die Zahl der jugendlichen Raucher rückläufig.


Außerdem wurde auch thematisiert, dass es trotz vielfältiger Angebote auf dem Sektor der Rauchentwöhnung (Pflaster, Pillen, Sprays etc.) vielen Rauchern schwerfällt ihr Laster aufzugeben. So schwer, dass nur rund fünf Prozent derer, die es auf klassischem Weg versuchen, auch wirklich abstinent bleiben. Die Erfolgsquote ist also sehr gering.

Bei einer wesentlich höheren Erfolgsrate unter Benutzung der „Dampfe“ und einer dramatisch geringeren Belastung für die Gesundheit stellt sich doch eigentlich nicht mal die Frage, ob die „Dampfe“ nicht in Zukunft das zu empfehlende Mittel der Wahl sein sollte.

😁 Bis die Tage

 

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