WHO in a perfect World

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WHO in a perfect World 23.01.2020  6:55 Uhr

Tja, wenn die Jungs und Mädel von der WHO das nicht können… Hab ich halt selbst mal den Originaltext der WHO etwas verbogen, als die Antworten ihres Q&A der Wahrheit etwas näher gebracht 😁. (Also nicht über die gestelzte Ausdrucksweise wundern, das ist WHO-Speech…)

In einer perfekten Welt, also einer in der Informationen auf Wahrheit basieren und nicht von falschen finanziellen Interessen gesteuert werden, hätte das letzte Q&A der WHO so aussehen sollen:


E-Zigaretten: Wie riskant sind sie?

Sind E-Zigaretten und andere Dampf-Produkte gefährlich?

Es gibt viele verschiedene Arten von E-Zigaretten (auch als Electronic Nicotine Delivery Systems (ENDS) bezeichnet) mit unterschiedlichen Mengen an Nikotin.

ENDS-Emissionen enthalten in der Regel Nikotin und andere Substanzen, die  für den Benutzer natürlich nicht vollkommen unschädlich sind. Allerdings, und das legen viele Studien nahe, liegt das Gefährdungspotential weit, weit unter dem von konventionellen Zigaretten. Eine Beeinträchtigung von Passivdampfern kann nahezu mit 100%-iger Sicherheit ausgeschlossen werden.

Es besteht kein Zweifel, dass sie  erheblich weniger gesundheitsschädlich und relativ sicher sind, und es ist nicht zu früh, trotz fehlender 200 Jahre währender Langzeitstudien ihrer Verwendung gegenüber der Tabakzigarette den Vorrang zu geben. Ja dieses sogar zu empfehlen.

Entgegen den Darstellungen fanatisch orientierter Dampfgegner kann die Flüssigkeit in ENDS weder die Haut verbrennen noch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch eine Nikotinvergiftung verursachen. Es besteht ebenso bei normalem Gebrauch nicht die Gefahr, dass die Geräte auslaufen. Im Rahmen der normalen Fürsorgepflicht sollten Eltern die entsprechenden Flüssigkeiten so lagern, das  Kinder sie nicht verschlucken können. Es ist bekannt, dass ENDS bzw. deren Akkus nicht öfter noch schwerer als alle anderen Akkus ausgasen können.


Verursachen ENDS Lungenschädigungen?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Verwendung von ENDS Lungenschäden verursachen kann.

Am 17. September 2019 leiteten die US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten eine Notfalluntersuchung ein, um den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von ENDS und den sich häufenden Lungenverletzungen und Todesfällen zu untersuchen.

In Folge der Untersuchungen konnte ermittelt werden, das die Lungenschäden nicht durch die Verwendung von ENDS hervorgerufen wurden, sondern durch das Inhalieren von Vitamin E-Acetat in gestrecktem THC-Liquid, welches ausschließlich aus illegalen Quellen bezogen wurde. Entsprechende Verantwortliche wurden bereits verhaftet. Weitere zum Verkauf vorgesehene belastete Produkte wurden in großem Umfang sichergestellt.

Bis zum 10. Dezember 2019 meldeten die USA mehr als 2409 Krankenhausfälle und 52 bestätigte Todesfälle. Nach vollumfänglicher Aufklärung der Bevölkerung durch das CDC sinken die neuen Fallzahlen rapide.


Sind E-Zigaretten gefährlicher als normale Tabakzigaretten?

Ganz klar NEIN

: WHO in a perfect World


Machen ENDS süchtig?

Es gibt überwältigende Hinweise darauf, dass Nikotin wahrscheinlich nicht als einzige Substanz an der Tabaksucht beteiligt ist. In Anbetracht der neueren Forschungsergebnisse über den Zigarettenrauch  hat Prof. Dr. Fagerström (Kapazität auf dem Gebiet der Tabakabhängigkeit und Entwöhnung) seinen  Test folgerichtig auch vom Test auf Nikotinabhängigkeit zum Test auf Tabakabhängigkeit umbenannt.


Ist Passivdampfen gefährlich?

NEIN. Es gibt keine belastbaren Beweise dafür, das Mitmenschen durch den Dampf einer E-Zigarette, also Passivdampf, geschädigt werden können. Vereinzelt auftauchende subjektive “Selbstversuche” Deutscher Krebsforscher, Zitat “Ich war etwas benommen…” können getrost vernachlässigt werden.


Sollten ENDS verboten werden?

Länder können ENDS verbieten. Sie sollten dies aber aus gesundheitspolitischen Erwägungen nicht tun. Harm Reduction ist das Gebot der Stunde.

Wegen der aus finanziell motivierten Gründen stattfindenden falschen Berichterstattung zu ENDS haben gegenwärtig 30 Länder Verbote erlassen, andere erwägen das. Ein falscher Schritt aus falschen Gründen!


Sollten ENDS reguliert werden?

Ja. ENDS sollten in angemessenem Umfang reguliert werden.

Die WHO empfiehlt den Ländern, regulatorische Maßnahmen umzusetzen, die am besten zu ihrem häuslichen Kontext passen. Verordnung sollten die Verkaufsförderung und Akzeptanz von ENDS-Produkten nicht beeinträchtigen.

Verringerung der potenziellen Gesundheitsrisiken für ENDS-Benutzer sollten das alleinige Ziel von Regulierungen sein. Falsche oder unbewiesene Behauptungen über ENDS sollten entkräftet werden zum Schutz bestehender Anstrengungen zur Eindämmung des Tabakkonsums.

Ungefähr 15 000 einzigartige Aromen werden in ENDS verwendet, Aromen die ehemaligen Rauchern den Weg in eine rauchfreie Welt erleichtern, eine Regulierung unter dem fadenscheinigen Argument des Jugendschutzes ist kontraproduktiv.

Die Verwendung von ENDS in öffentlichen Räumen und an Arbeitsplätzen sollte erlaubt bleiben, da Gesundheitsrisiken für Nichtbenutzer nicht bestehen und der Anreiz zum Umstieg gesteigert wird.

Die Besteuerung von ENDS in ähnlicher Weise wie bei Tabakerzeugnissen würde im Endeffekt die Ergebnisse der Tabakprävention zunichtemachen und zu viele Raucher vom Umstieg abschrecken.


Helfen ENDS beim Rauchstopp?

JA


Wie ist der Standpunkt der WHO zu ENDS?

Die WHO ist bestrebt, eine sicherere und gesündere Welt für alle zu schaffen. Diesem ihrem Grundsatz folgend unbeeinflusst von finanzstarken und lediglich gewinnorientierten Unternehmen, empfiehlt die WHO den aktuell vorliegenden Studien gemäß Rauchern den Umstieg auf das erheblich weniger schädliche Genußmittel.


Tja eben leider nur in einer perfekten Welt….

WHO in a perfect World

Bis die Tage

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