Hellvape MD RTA nach 2 Monaten Dauertest

4.8
(80)

Hellvape MD RTA nach 2 Monaten Dauertest

Der Hellvape MD RTA, bei allen Hypes der letzten Zeit ist dieser Verdampfer wenig beachtet worden. Zu Unrecht wie ich finde. Das neue MTL Selbstwickler auf den Markt kommen, ist zum Glück, in den letzten Monaten nichts Neues. Aber so manches Produkt kann, wenn der Marktstart ungünstig gewählt ist, schlecht gegen Konkurrenten “anstinken”. Machen wir uns nichts vor MATO und Bruni / Bruni MTL haben im letzten Jahr viel der verfügbaren Aufmerksamkeit auf sich gezogen, vollkommen berechtigt. Aber wenn dann ein Hersteller, der eigentlich eher auf dem DL-Markt zu Hause ist, einen MTL-Selbstwickler auf den Markt bringt, kann es schon mal passieren, dass das niemand so wirklich mitbekommt. Will sagen das dieses Produkt eventuell nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient hätte. Dazu gehört zumindest meiner Meinung nach dieses Gerät.

Lieferumfang:

 

1 x Hellvape MD RTA Verdampfer
1x 2 ml Glas
1x 4 ml Bubbleglas
1x MTL Driptip
1x DL Driptip
2 x Turntables
1x Ersatzteile
1x Schraubendreher
2x Vorgefertigte Wicklungen (einmal DL einmal MTL)
1x Bedienungsanleitung

Bis auf ein wenig Watte, ist also alles dabei um sofort starten zu können. Als erstes gleich zu den im Lieferumfang enthaltenen “Turntables”, wobei einer verbaut ist und einer lose in der Tüte rumfliegt. TURNTABLES??? Nee zum Musikmachen eignet sich der Verdampfer nicht. Gott sei Dank sind die Zuggeräusche moderat und er belästigt anwesende Mitmenschen nicht mit einem Pfeifkonzert. Aber warum dann Turntables?  Na ja ich tippe mal auf einen besonders kreativen bei Hellvape. Die beiden Scheiben (die sich drehen lassen, deswegen der Name / siehe Bild) sind nichts anderes als Bestandteile eines ziemlich durchdachten Airflow-Systems. Das jetzt genau zu beschreiben ist müßig, muss man eh für sich selbst testen, die Vorlieben eines jeden einzelnen sind da einfach zu speziell. Es sei nur soviel gesagt das es unzählige Möglichkeiten gibt sich den eigenen Vorlieben zu nähern.

 

 

Wickeln lässt sich der Verdampfer denkbar einfach, viel Platz auf dem Deck. Artistische Kunststücke beim Watteverlegen sind vollkommen unnötig. Easy-Peasy sozusagen.

Tatsächlich ist er so einfach zu wickeln und verzeiht dabei auch Fehler, so das man ihn durchaus auch absoluten Anfängern auf diesem Gebiet empfehlen kann. Ein einfaches Top-Filling komplettiert den Verdampfer, wobei die “Kindersicherung” ein wenig nervig ist. Das Drip-Tip ragt etwas weiter als normal in den Kamin hinein und riegelt so den Schiebemechanismus ab. Es muss also entfernt werden, um Liquid nachzufüllen. Behelfen kann man sich hier mit irgendeinem anderen 510-er, wenn es als störend empfunden wird.

Das Design gefällt. Im Lieferumfang ist auch noch ein Bubbleglas enthalten, das die Liquid Kapazität auf 4 ml erhöht. Farben und Farbkombinationen  gibt es einige, da sollte für jeden etwas dabei sein.

Warum ich mir den in Blau-Gold gekauft habe? Na deswegen. Passt doch wie Arsch auf Eimer 🙂 .

Rein theoretisch wäre wohl auch eine Verwendung im DL-Bereich möglich, leicht restriktiv. Das habe ich aber nicht getestet. Es handelt sich hier ja schließlich um einen ausgewiesenen MTL-Verdampfer und dem Hang der Hersteller alles bei allem möglich zu machen folge ich für gewöhnlich eh nicht.

Mittlerweile habe ich eine Menge Liquid durch den Verdampfer genossen. Sicher 200 ml, also Pi mal Daumen in knapp 8 Wochen. Festzustellen bleibt nach der Zeit, dass es sich um ein wirklich einfach zu handhabendes Gerät handelt. Für einen vergleichsweise niedrigen Preis bekommt man extrem gute Verarbeitung und (Vorsicht subjektiv!) einen grandiosen Geschmack geliefert wie ihn dreimal teurere Verdampfer zum Teil nicht bieten. Es gibt nach den 2 Monaten keine Ausfallerscheinungen  (Gewinde/Top-Slide etc.) und auch die Lackierung sieht aus wie am ersten Tag. Der kleine wechselt sich bei mir ständig mit der Bruni MTL ab und das will schon was heißen. Absolute Empfehlung für MTL-Dampfer.

 

Bis die Tage

Hellvape MD RTA nach 2 Monaten Dauertest

 

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2 thoughts on “Hellvape MD RTA nach 2 Monaten Dauertest

  1. Ich habe den Hellvape MD MTL RTA seit ca. 3 Monaten in Gebrauch. Anfangs war mein Problem, dass (bedingt durch die geringe Bauhöhe) zuviel Kondensat bis in den Mund gelangte. Ich habe dieses Problem durch eine Microcoil und ein längeres Driptip (18mm sichtbar) gelöst.
    Ich hatte zuerst die Öffnung 4,0×2,0mm (Turntable B) in Benutzung. Diese ist m.E. durchaus für restriktives DL geeignet, war mir aber schon zu offen. Anschließend habe ich Turntable B gedreht auf die 7 Löcher, das war mir nun wieder zu streng, ich würde es mal als moderates MTL bezeichnen. Letztendlich bin ich bei der Öffnung 3,3×1,0mm angekommen – ein leichtes MTL, was meiner Vorliebe entspricht. So ist der Hellvape MTL RTA, der zudem noch einen für mich guten Geschmack liefert, Bestandteil meiner aktiven Dampferflotte.

    1. Danke für deinen Kommentar, auch bei mir ist dieser RTA immer noch im Dauereinsatz. Na ja wie ich gesagt habe der wurde und wird unterschätzt und im Moment geradezu verramscht in einigen Shops.

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