Do legst di nieda – Unsere Dani

Do legst di nieda – Unsere Dani

4. Juli 2020 1 Von Matthias Jung
4.9
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Do legst di nieda – Unsere Dani

 

Sei ma ned bäs Dani, i glab, dir brennt da Huat! I bin doch ned auf da Brennsuppn daher gschwomma. A so a Schmarrn! Was i moan ? Jo des:

Dimma gehts nimma!  Oder moanst a gäh woida, sauf ma, na steam ma – sauf ma ned, na steam ma aa, oiso sauf ma?

 

So Mundart mal beiseite.

Das im folgende Video gezeigte Statement von Connemann CDU/CSU ist an sich schon fragwürdig. Ihre Argumentation zu Alkohol und Zucker (ab Min. 04:50) noch mehr. Ich habe das gestern in meinem Artikel nur kurz gestreift. Ausgehend von der Annahme das dieser hanebüchene Mist kaum Verbreitung finden wird. Die Mediathek des Bundestages ist halt nicht Youtube, deswegen schien die Gefahr gering. Aber was soll ich sagen, es gibt halt Leute, die den Unsinn ihrer Fraktionskollegen ganz mit Absicht auch noch zusätzlich auf Twitter posten (siehe oben). Dann muss man halt doch drüber reden.

 

Da stellt sich als erstes mal die Frage was Frau Ludwig & Frau Connemann unter “bestimmungsgemäßem” Gebrauch von Alkohol verstehen? Auf´m Nockherberg mal eben einen weglöten oder auf der Wies´n 1-10 Mass?

Es gibt keinen bestimmungsgemäßen Gebrauch von Alkohol! PUNKT!

Es ist absolut unklar wie die offensichtlich “bierselige” Bundesdrogenbeauftragte dazu kommt den Standpunkt ihrer Fraktionskollegin zu stützen, besonders in Anbetracht ihrer Funktion (scheint wohl eine grandiose Fehlbesetzung zu sein). Die Aussage ist schlicht Unsinn und soll wohl auf die eine oder andere Art und Weise verschleiern, womit es in Deutschland wirklich ein Problem gibt, dem Alkohol und dessen “bestimmungsgemäßem” Missbrauch. Und das in Altersgruppen denen man früher untersagt hat Cola zu trinken. Das sind wirkliche Probleme die Aufmerksamkeit verlangen, die ein Handeln nötig machen. Nicht das Werbeverbot für die E-Zigarette einem Produkt das bei (das Wort kommt heut häufig vor, sorry) bestimmungsgemäßem Gebrauch bis dato keine Gesundheitsschäden verursacht hat. Mehr an Doppelmoral ist mir selten untergekommen. Mehr an fachlicher Inkompetenz ebenso!

Es stellt sich immer mehr die Frage, ob genau dieser Posten nicht eigentlich von einem Mediziner bekleidet werden sollte. Oder doch zumindest von jemandem der wenigsten über ein Minimum an spezifischem Wissen auf dem Gebiet verfügt?  Denn die Hauptaufgabe des/der Bundesdrogenbeauftragten ist doch die “breite Öffentlichkeit über suchtspezifische Themen zu informieren und diese hierfür zu sensibilisieren.” Zumindest sollte der Job nicht das Ergebnis irgendwelcher “Postengeschacher” sein, bei dem offensichtlich immer die CSU den Kopf vorn hat. Die Frage muss erlaubt sein, was qualifiziert eine Dipl.-Juristin genau für diesen Job? Richtig, gar nichts! Der Beweis sollte mit obigem Tweet erbracht sein.

Ein ganz spezieller Tipp an unsere Drogenbeauftrage (in Mundart, damit sie es auch versteht):

Ma ko mid oan Hintern ned af zwoa Houzoatn sitzn!

 

Bis die Tage

PS: Ich bin ja tatsächlich am überlegen ob man nicht mal die besten 10 Sprüche von Dani veröffentlichen sollte. Spitzenreiter im Moment wäre folgender:

“Nur weil Alkohol gefährlich ist, unbestritten, ist Cannabis kein Brokkoli!”

Nur mal so nebenbei, die Aussage traf sie öffentlich 2 Tage bevor sie die Gefährlichkeit von Alkohol relativiert hat!!

Do legst di nieda – Unsere Dani

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