Zuviel Brokkoli gegessen?

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Zuviel Brokkoli gegessen?

Foto von Castorly Stock von Pexels

 

Sie hat es schon wieder getan…

 

Wieder einmal hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung eines  mit Sicherheit bewiesen, das sie vollkommen ungeeignet ist. Für diesen Posten, als Sprachrohr einer vermeintlich intelligenten Drogenpolitik, eigentlich für die Politik allgemein. Eines kann man mit Sicherheit sagen, als stellvertretende Generalsekretärin der CSU hätte sie weit weniger Schaden angerichtet. Da wäre höchstens mal auf dem Nockherberg ein Maßkrug zu Bruch gegangen, denn zu sagen hätte sie so nichts gehabt, was ein Segen gewesen wäre. Auf ihrem derzeitigen Posten ist sie eine tatsächliche Gefahr für jede vernunftbasierte Gesundheitspolitik und auf dem besten Weg sich als Mortler 2.0 in den Annalen der deutschen Geschichte zu verewigen.

Es ist natürlich anzunehmen das Ludwig nicht selbst in nächtlicher kreativer Kleinarbeit unter Zuhilfenahme großmächtiger Grafikprogramme obiges Bild zusammen gefriemelt hat. Dafür wird eher ihre Social-Media Task Force, also der Schorsch und der Bertl, verantwortlich gezeichnet haben. Schade nur, dass sie das offensichtlich nach einer ausgiebigen Verkostung der Produkte eines Großspenders aus der Brauereibranche getan haben müssen. Denn um einen derartigen Mist zu verzapfen (schönes Wortspiel) muss man schon arg “blädgsuffa” gewesen sein.

Offensichtlich ist das Analphabetentum doch weiter verbreitet als man denkt. Hätte Ludwig und ihre SM-Task-Force die zitierte Studie gelesen, wäre ihnen aufgefallen das die Zahlen der anonymen Online-Umfrage deren Aussagen nicht im geringsten nachprüfbar sind scheinbar folgendes ergeben haben (also wenn man sich mit den Zahlen beschäftigt und nicht nur die Überschriften zweifelhafter Gazetten liest, wie Ludwig es offensichtlich getan hat):

  • das Infektionsrisiko ist bei regelmäßigem Rauchen niedriger als bei gelegentlichem Dampfen
  • die Ausbildung der Mutter hat den Zahlen nach einen signifikanten Einfluss auf das Infektionsrisiko des Kindes
  • Geschlechtlich als  “Andere/-s” einzuordnende haben ein höheres Risiko an Covid-19 zu erkranken
  • der kürzliche Gebrauch von Zigaretten und E-Zigaretten birgt ein geringeres Risiko für eine Erkrankung als lange zurückliegende Nutzung etc. etc. etc.

Also vollkommen unplausibel, zumal die Anzahl der Covid-19 Tests unter Jugendlichen wie ihn die “Studie” nahelegt  nicht nachvollziehbar und wesentlich zu hoch ist.

Die Ergebnisse der Studie sind, höflich formuliert, absoluter Schwachsinn. Die einzige Aussage, die den Zahlen tatsächlich entnommen werden kann, ist folgende:

  • die Nutzung von E-Zigaretten hat keinen nachweisbaren Effekt auf das Infektionsrisiko.

Und das sollte jedem auffallen der lesen kann. Wahrscheinlicher ist das Ludwig die Studie nicht kennt oder schlicht nicht mit Zahlen umgehen kann. Beides kein Ruhmesblatt. Nur weil Stanford draufsteht, muss nicht unbedingt etwas wertvolles drinstecken!

Die Ersteller der Studie verstiegen sich ja wenigstens “nur” zu der Aussage das Dampfen das Risiko einer Erkrankung erhöhe. Das reicht Ludwig natürlich nicht. Sie dichtet diese falsche Aussage auch noch um und zwar in:

“[…] die regelmäßig E-Zigaretten dampfen, erkranken entscheidend häufiger und schwerer an Covid-19…”

Das behaupten nicht einmal die Verursacher dieses unsäglichen Papiers. EGAL, Dani legt ne Schippe drauf. Dampf ist eben kein Brokkoli, ähh Gras oder war es Alkohol? EGAL….

Ich konnte es mir nicht verkneifen ihr auf Facebook einen Gruß zu hinterlassen…

 

Bis die Tage…

 

 

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