Online-Symposium “E-Zigaretten/Tabakerhitzer: Eine Bestandsaufnahme”

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Online-Symposium “E-Zigaretten/Tabakerhitzer: Eine Bestandsaufnahme”

Kurzmitteilung

Foto von Andrew Neel von Pexels

Wissenschaftler fordern ein Umdenken im Bereich der Rauchentwöhnungsstrategien. Es bedarf mehr Sachlichkeit, gründlicher Aufklärung und Evidenz-basierter Entscheidungen besonders aus den Reihen der Politiker um u.a. mit E-Zigaretten Menschen zum Ausstieg aus dem Tabakrauchen zu bewegen.

“Die Referenten stellten den aktuellen Stand der Forschung zu E-Zigaretten differenziert dar und zeigten anschaulich die Möglichkeiten der Raucherentwöhnung in verschiedenen Kontexten auf.”(Prof. Dr. Stöver)

So ließe sich die gestrige Veranstaltung, federführend von Prof. Dr. Heino Stöver und Team von der Frankfurter University of Applied Sciences und Prof. Dr. Bernd Mayer von der Uni Graz organisiert, in wenigen Worten zusammenfassen.

 

Diskussionsrunde/Ausschnitt
 

Im Kern (Ausnahme wie zu erwarten Dr. Franz Pietsch (Gesundheitsministerium für Tabak und Suchtmittel/dazu in einigen Tagen im Detail)) kamen die Teilnehmer des Symposiums zum Schluss, das die Bevormundung der Raucher endlich eingestellt werden müsste. Es gelte die Möglichkeiten und Chancen die E-Zigaretten bei der Entwöhnung von der klassischen Zigarette bieten können, endlich auch als solche anzuerkennen. Priv. Doz. Dr. Alfred Uhl von der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) äußerte sich dazu folgendermaßen:

Ein paternalistischer [vormundschaftlicher] Public-Health-Ansatz dient den Rauchern und Nikotinsuchtkranken nicht. Wer auf eine tabak- oder nikotinfreie Welt hofft und deshalb konsequent alles mit Tabak und Nikotin bekämpft, ist genauso unrealistisch wie jemand, der auf eine drogenfreie Welt hofft.

Der eigentliche Zweck der Veranstaltung war laut Prof. Dr. Stöver folgender:

Unser Anliegen ist es, dafür zu sorgen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in konkretes politisches Handeln umgesetzt werden können. Wir werden deshalb weiter daran arbeiten, den vielversprechenden Harm Reduction-Ansatz in Deutschland, Österreich und Europa noch bekannter zu machen. Ich glaube, dass sich die politische Diskussion über die Rauchentwöhnung unseren Erkenntnissen nicht entziehen kann und Ansätze zur Schadensminimierung künftig noch wichtiger werden.

 

 

Quellen und weiterführendes Material

Pressemitteilung

Programm der Veranstaltung aus der Anmeldung

ISSF / Prof. Dr. Stöver

Mitschnitt der Veranstaltung, themenspezifisch getrennt (in 7 Teilen)

Im Webinar gezeigte Präsentationen (folgt)

Online-Symposium “E-Zigaretten/Tabakerhitzer: Eine Bestandsaufnahme”

 

 

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