Hey ist Weihnachten – chillt mal….

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Hey ist Weihnachten – chillt mal….

Foto von cottonbro von Pexels

Das wird einigen jetzt nicht gefallen. Da bin ich sicher. Aber das ist eben der Vorteil von einem Blog. Man ist kein Sprachrohr für bestimmte Gruppen, noch muss man immer gefallen. Das nur mal am Rande. Also dann mal Butter bei die Fische. Wer nicht vollkommen verpeilt ist, wird sich bereits denken können worum es geht. Es geht um den neuen Verband und die ad hoc (eigentlich zu erwartende) entstandene Diskussion die sich um Personalien, Ziele und alte Feindbilder dreht. Und nein, keine Angst. Ich werde mich sicher nicht der Sprache bemächtigen der sich da teilweise in einigen Gruppen und Foren bedient wird und wurde. (Erschreckend im Übrigen!)

Auch auf die Gefahr hin das ich jetzt mit qualitativ mittelmäßigem Gemüse und alten Eiern beworfen werde, sollte man ggf. mal die Bedeutung des Wortes Kritik erörtern. Ich werde das Gefühl nicht los das man dieses eigentlich schöne Wörtchen vollkommen sinnfrei nur noch als Schutzschild benutzt. „Ey, was willst du, ich übe doch nur Kritik. Ist ja wohl noch erlaubt und jetzt verpi… dich!“ Ganz so einfach ist das nicht. Kritik als Mittel der Beurteilung verfolgt generell das Ziel eine Verbesserung herbeizuführen. Das an einer bestimmten Gegebenheit herummeckern hat spätestens dann nichts mehr mit Kritik zu tun, wenn man nicht mal im Ansatz die Bereitschaft erkennen lässt einen angeblichen Missstand durch eigenes Tun zu beseitigen. Soll heißen das verbale „Schießen“ aus der Hüfte, möglichst noch aus der Anonymität heraus ohne etwas ändern zu wollen (und zwar durch eigenen Einsatz), also meckern um des Meckerns willen kann man höchstens noch als Verriss, also als Diskussion die nicht auf eine Verbesserung des kritisierten Gegenstandes abzielt, sondern auf seine Vernichtung, bezeichnen. Nicht mehr nicht weniger!

Einige der „Meinungen“ und Gerüchte, die momentan durchs Netz flattern, sind vorsichtig formuliert.. hmm lassen wir das lieber. Die Kritik an der Personalie ist zum größten Teil persönlichen Mimositäten und dem verweilen in geliebten alten Feindbildern geschuldet. Zuallererst ist sie aber erst mal eines, kurzsichtig. Man mag persönlich ja von den Beteiligten halten was man will. Tatsache aber ist auch das seit Jahren an der Situation der bestehenden Konsumentenverbände herumgekrittelt wird. Das soll keine Wertung existierender Verbände sein. Es handelt sich lediglich um eine faktenbasierte Feststellung.

Es wurde also viel gemeckert aber nichts getan. So nun kommen da einige Menschen zusammen und wollen daran etwas ändern, ist es auch wieder nicht richtig. „Ihhhhhh das sind ja alles Influencer, das geht ja gar nicht. Und Geld verdienen einige mit dem Dampfen auch noch, no Go!“ Kann man durchaus so sehen, allerdings vergisst man dabei nicht das wesentliche? Lieschen Müller aus Hintertupfing will einen Konsumentenverband gründen. Sie hat keine Connections, keinen nennenswerten Bekanntheitsgrad und eigentlich niemanden der über bereits vorhandene Vernetzungen verfügt die ihr und dem zukünftigen Verband hilfreich sein könnten. Wo wäre sie denn jetzt? Richtig, immer noch beim wollen. Es ist also mehr als Logisch sich Leute ins Boot zu holen die bereits über eine große Fanbase verfügen, allein schon um in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Leute zu erreichen. Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass wir derzeitig kaum in der Lage sind abzuwarten um zu wachsen. Dafür sind die anstehenden Probleme einfach zu drängend und zu groß! Da sind bereits gewachsene Vernetzungen ganz besonders hilfreich. Hin und wieder kann auch Pragmatismus ein Segen sein.

Außerdem wiederholt der Vorstand nahezu mantraartig das mit der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung auch ein neuer Vorstand gewählt wird. Eben, weil sie genau wussten das diese Kritik im Raum stehen wird. Aber was nicht gehört werden will, wird eben nicht gehört. Besonders, wenn es der eigenen Argumentation zuwiderläuft. Über die ganzen Gerüchte und Verschwörungstheorien, die da aus dem Hut gezaubert werden, lohnt es sich tatsächlich nicht auch nur ein Wort zu verlieren. Warum? Ganz einfach, weil alle diese Theorien allein durch Lesen und verstehen der Satzung obsolet sind. Es ist allerdings auch zwingend erforderlich selbige zu lesen und nicht nur nachzuplappern was irgendjemand in irgendeinem Facebook-Post geschrieben hat…

Also was ich eigentlich sagen will, kommt mal runter, chillt ein wenig und ganz wichtig: Niemand hindert euch daran euch selbst aktiv am neuen Verband zu beteiligen und mitzumachen statt nur zu meckern. Scheiße, ihr könnt sogar selbst zum Vorstand werden, wenn ihr das wollt. (Allerdings ist es dann mit der anonymen Kritik vom Schreibtisch (oder vom Klo auf dem Handy) vorbei, im Gegenteil die wird dann euch selbst treffen^^).

In diesem Sinne, frohe Weihnachten.

 

Bis die Tage

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